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Börsenexperte Sören Weigelt berät Sie gerne rund um die Themen Börse, Aktien und Co. Schreiben Sie uns!

Trotz aller Risiken und globalen Probleme wollen die Aktienmärkte nach oben. Lange haben wir die Marke von 13.000 Punkten nicht gesehen, jetzt ist diese zum Greifen nah. Ein Ausbruch käme einem Befreiungsschlag gleich, der Weg nach Norden wäre frei. Rein von der Markttechnik spricht für die nächsten Wochen alles für ein erstes Ziel von 13.500. Zudem mehren sich im Verborgenen kleine Lichter am Ende des Tunnels. Beim ifo-Geschäftsklimaindex und den Exporterwartungen gibt es entgegen aller Prognosen erste Wendeansätze. Wie oft hier beschrieben, liegen die Konjunkturgurus komplett falsch und müssen jetzt neu rechnen. In der Automobilindustrie gibt es erkennbare Zuckungen, Totgesagte leben länger. Die Chipbranche, diese stellt eine Art Wirtschaftsindikator dar, startete in den zurückliegenden Tagen einen neuen Zyklus. In Berlin wird Kanzlerin Merkel so offen wie nie von Merz und Koch attackiert. Um die Ecke gedacht, sind wirtschaftsfreundlichere Lösungen in der Politik vorstellbar. Bei Eintritt eines solchen Szenarios müsste der Deutsche Aktienindex im positiven Sinne vollkommen neu berechnet werden. Wir sind gut bei Aktien aufgestellt und bleiben so oder so dabei.

Nächste Welle im Anmarsch?

Seit Wochen verfolgen wir gebannt die Konsolidierung bei den Edelmetallen. In den vergangenen Tagen erreichten die Stimmungsindikatoren einen Tiefpunkt. In so einem Umfeld entstehen antizyklische Ansätze. Tatsächlich zieht das Interesse bei Gold an den Terminmärkten ganz langsam an. Zwei Schritte hoch und einen zurück, diese Devise gilt natürlich auch hier. Gold und Silber sind Pflicht in jedem breit gestreuten Portfolio. Öl hat nach unzähligen Versuchen die Grenze von 60 USD vorerst geknackt, die Bestätigung eines neuen Trends steht noch aus. Als Konjunkturindikator liefert das Schwarze Gold einen Vorboten der Wirtschaftsperspektive und dort würde ein sich fortsetzender Anstieg ins Bild passen.

Der Bund-Future schwächelt

Vor kurzer Zeit standen fast 180 Punkte auf der Uhr. Diese maßlose Übertreibung fand jetzt ein Ende. Wir nähern uns der Marke von 170, erst hier wird es wieder richtig interessant. Bei einem Unterschreiten, sind weitere Verluste zu erwarten, was zu Zinsanstiegen führt. Dieses Treiben beobachten wir und freuen uns auf eine Rückkehr zur Normalität. Mittlerweile erwarten etliche Marktteilnehmer Zinsen von -3 bis -5 Prozent. Oft tritt dann das Gegenteil ein…

Zum Autor: Sören Weigelt verfügt über 25 Jahre Berufserfahrung in der Finanzindustrie. Seine Leidenschaft ist die Börse. Bevor er die Mitteldeutsche Vermögensberatung Weigelt & Co. GmbH gegründet hat, war er von 2006 bis 2011 als Vermögensverwalter und zusätzlich zwischen 2006 und 2008 als Mitglied des Vorstandes der Adlatus AG tätig. In den Jahren 2002-2006 verantwortete er als Geschäftsführender Gesellschafter die Vermögensverwaltung in der Adlatus GmbH. Er ist Mitbegründer der Adlatus GmbH. Als Wertpapierspezialist bei der HypoVereinsbank AG in Chemnitz betreute er von 1997-2002 ein Kundenvermögen von EUR 100 Mio. Zusätzlich war er zwischen 2000 und 2002 als Leiter der Wertpapierabteilung sowie als Stellvertretender Leiter der Vermögensanlage Sachsen tätig. Er führte ein Team von 40 Mitarbeitern in verschiedenen Filialen. Eine Auszeichnung als einer der erfolgreichsten Individualkundenbetreuer erfolgte im Jahre 2000 in Form eines Auslandsaufenthalts bei der HypoVereinsbank AG in New York. Sören Weigelt begann seine Karriere nach Abschluss der Lehre zum Bankkaufmann als Kundenberater (1991-1993) und im Anschluss als Individualkundenbetreuer (1995-1997) in der Bayerische Vereinsbank AG. Sören Weigelt verfügt über einen Abschluss der Bankakademie Frankfurt/M. als geprüfter Bankfachwirt. Er ist auch Vortragsredner und Kolumnist.

 

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