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Börsenexperte Sören Weigelt berät Sie gerne rund um die Themen Börse, Aktien und Co. Schreiben Sie uns!

Die Würfel scheinen, zugunsten der Bären gefallen zu sein. An der Verteidigungslinie von 12.700 ging nach hartem Kampf die Kraft aus. Die Wahrscheinlichkeit eines schwachen Sommers ist damit gestiegen. Am Ende hat vor allem das politische Gemetzel von Trump gegenüber China und die Demontage der Bundesregierung den Ausschlag für den kurzfristigen Trend gegeben. Insgesamt sollte der Rücksetzer temporär sein und keinen ! Trendbruch darstellen. Wildes Verkaufen ist dadurch unangebracht. Mit starker Psyche und der vorhandenen Liquidität meistern wir gemeinsam die mögliche schmerzhafte Phase.

Alternativen

Die Alternativen in der Geldanlage bleiben trotzdem mehr als überschaubar.
Den kranken Immobilienpreisen hinterherzulaufen, wäre ein fataler Fehler.
Gegenüber diesem Sektor ist der Aktienmarkt regelrecht billig. Zinsen gibt es
keine, die EZB wird erst ab dem kommenden Jahr an der Schraube drehen.
Dieser Umstand bleibt mittelfristig die alles entscheidende Stütze für den
Aktienmarkt. Es bleibt also nur die Möglichkeit, bei den Anleihen auf ein
Investment zu setzen, dass von steigenden Zinsen profitiert. Für Privat-
anleger sind die Angebote in diesem Bereich sehr rar. Außerdem ist starke
Geduld gefragt, da die derzeitigen Turbulenzen die Zinsen erneut unter Druck
setzen.

Unlogik voraus

Vollkommen unlogisch ist der Kursverlauf bei den Edelmetallen. Trotz
wachsender Angst bleiben die Notierungen schwach oder legen sogar den
Rückwärtsgang ein. Der typische „Versicherungscharakter“ kommt bisher nicht
zum Tragen. Hier müssen die wichtigsten Anlegertugenden wie Nervenstärke
und Geduld her. Die aktuelle Schwäche hat vor allem technische Gründe. Der
Terminmarkt spekuliert seit Monaten auf fallende Preise. Genau dieser Umstand
sollte demnächst der Anstoß für eine Rallye sein.

Momentan muss man den Markt permanent neu Analysieren. Wir übernehmen diesen Job für Sie! Schreiben Sie uns einfach!

 

Zum Autor: Sören Weigelt verfügt über 25 Jahre Berufserfahrung in der Finanzindustrie. Seine Leidenschaft ist die Börse. Bevor er die Mitteldeutsche Vermögensberatung Weigelt & Co. GmbH gegründet hat, war er von 2006 bis 2011 als Vermögensverwalter und zusätzlich zwischen 2006 und 2008 als Mitglied des Vorstandes der Adlatus AG tätig. In den Jahren 2002-2006 verantwortete er als Geschäftsführender Gesellschafter die Vermögensverwaltung in der Adlatus GmbH. Er ist Mitbegründer der Adlatus GmbH. Als Wertpapierspezialist bei der HypoVereinsbank AG in Chemnitz betreute er von 1997-2002 ein Kundenvermögen von EUR 100 Mio. Zusätzlich war er zwischen 2000 und 2002 als Leiter der Wertpapierabteilung sowie als Stellvertretender Leiter der Vermögensanlage Sachsen tätig. Er führte ein Team von 40 Mitarbeitern in verschiedenen Filialen. Eine Auszeichnung als einer der erfolgreichsten Individualkundenbetreuer erfolgte im Jahre 2000 in Form eines Auslandsaufenthalts bei der HypoVereinsbank AG in New York. Sören Weigelt begann seine Karriere nach Abschluss der Lehre zum Bankkaufmann als Kundenberater (1991-1993) und im Anschluss als Individualkundenbetreuer (1995-1997) in der Bayerische Vereinsbank AG. Sören Weigelt verfügt über einen Abschluss der Bankakademie Frankfurt/M. als geprüfter Bankfachwirt. Er ist auch Vortragsredner und Kolumnist.

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