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Börsenexperte Sören Weigelt berät Sie gerne rund um die Themen Börse, Aktien und Co. Schreiben Sie uns!

Im absolut pessimistischen Umfeld beginnen die Aktien im neuen Jahr, wie von Zauberhand gezogen, zu steigen. Schwarzmalerei ist schon immer ein guter Ausgangspunkt für einen neue Aufwärtsbewegung gewesen. Negativ eingestellte Marktteilnehmer haben in den vergangenen Wochen ihre Positionen verkauft. Von dieser Seite kommt kein Druck mehr und der Rest geht davon aus, dass die Welt sich weiterdreht und wir keine ganz schlimme Rezession bekommen. In einem bereinigten Markt treffen jetzt die ersten Käufe auf einen ausgetrockneten Boden. In der Folge müssen die Kurse steigen. Zudem sind die ersten Handelstage nach jahrelanger Erfahrung, von einer nicht zu unterschätzenden Bedeutung. Oft positionieren sich große Investmentadressen frühzeitig und bringen ihre Liquidität in die bevorzugte Anlageklasse. Schon recht oft haben die ersten Handelstage in der Geschichte den Trend für das komplette Jahr mitbestimmt. Das Interesse für Aktien, scheint nach monatelanger Talfahrt, zurück zu sein. Alternativen gibt es eben auch so gut wie keine.

Doppelter Boden

Bei den Edelmetallen fällt bei der zurückliegenden Kursentwicklung die Ausbildung eines doppelten Bodens auf. Insgesamt ist dies fast immer ein sehr gutes Zeichen. Nach jahrelanger Schwäche könnte hier endlich eine Trendumkehr gelungen sein. Für eine endgültige Bestätigung müsste noch ein zweiter Schub nach oben her. Bei einem geschafften Ausbruch würde uns hier eine lange positive Bewegung begleiten. Öl kann wie erwartet von der Stärke des Aktienmarktes profitieren. Die Konjunkturaussichten werden nicht mehr als so trüb angesehen.

Zinsen steigen minimal

Im Umfeld von Entspannung verkaufen die Angsthasen ihre viel zu teuren Anleihen und üben somit Druck auf den viel zu hohen Bund Future aus. In der Folge können die Zinsen etwas zulegen. In einem freundlicheren Konjunkturklima könnte es 2019 diesem Sektor an den Kragen gehen. Der Bund Future würde dann den überfälligen Rückwärtsgang einlegen, was zu steigenden Zinssätzen führt.

 

Zum Autor: Sören Weigelt verfügt über 25 Jahre Berufserfahrung in der Finanzindustrie. Seine Leidenschaft ist die Börse. Bevor er die Mitteldeutsche Vermögensberatung Weigelt & Co. GmbH gegründet hat, war er von 2006 bis 2011 als Vermögensverwalter und zusätzlich zwischen 2006 und 2008 als Mitglied des Vorstandes der Adlatus AG tätig. In den Jahren 2002-2006 verantwortete er als Geschäftsführender Gesellschafter die Vermögensverwaltung in der Adlatus GmbH. Er ist Mitbegründer der Adlatus GmbH. Als Wertpapierspezialist bei der HypoVereinsbank AG in Chemnitz betreute er von 1997-2002 ein Kundenvermögen von EUR 100 Mio. Zusätzlich war er zwischen 2000 und 2002 als Leiter der Wertpapierabteilung sowie als Stellvertretender Leiter der Vermögensanlage Sachsen tätig. Er führte ein Team von 40 Mitarbeitern in verschiedenen Filialen. Eine Auszeichnung als einer der erfolgreichsten Individualkundenbetreuer erfolgte im Jahre 2000 in Form eines Auslandsaufenthalts bei der HypoVereinsbank AG in New York. Sören Weigelt begann seine Karriere nach Abschluss der Lehre zum Bankkaufmann als Kundenberater (1991-1993) und im Anschluss als Individualkundenbetreuer (1995-1997) in der Bayerische Vereinsbank AG. Sören Weigelt verfügt über einen Abschluss der Bankakademie Frankfurt/M. als geprüfter Bankfachwirt. Er ist auch Vortragsredner und Kolumnist.

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