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Börsenexperte Sören Weigelt berät Sie gerne rund um die Themen Börse, Aktien und Co. Schreiben Sie uns!

Allen Warnungen und Belastungsfaktoren zum Trotz findet am deutschen Aktienmarkt ein ernsthafter Versuch einer Bodenbildung statt. Von hier aus könnte bei weiterer Stabilisierung die oft beschworene Jahresendrallye beginnen. Mit der Zwischenwahl der Vereinigten Staaten ist eine weitere Unsicherheit verschwunden. Wir müssen weiter mit Trump leben und die Märkte zeigen mit ihrer Reaktion, dass diese es auch wollen. Mit etwas Aberglauben kann es mit den Kursen bald nur noch nach oben gehen. Seit Jahrzehnten steigen US-Aktien nach einer sogenannten und gerade erlebten Midtermwahl. Für 2019 wäre dies ein gutes Omen. Die Börse ist oft reine Psychologie und wir verfolgen immer wieder die sich selbst prophezeiende Erfüllung. Zudem sind die Bewertungen nach dem Kursrutsch auf ein zwar nicht billiges aber vertretbares Niveau zurückgekommen. Von hier sind die Prognosen der Unternehmen für die Zukunft realistischer zu rechnen. Wenn wir die 200-Tagelinie und dann die 12.000 Punkte zurückerobern, wäre das Kaufsignal spätestens ausgelöst.

Tankstellenwahnsinn

An manchen Zapfsäulen reiben sich die Kunden nur noch die Augen.
Der trockene Sommer führt zu Lieferengpässen bei Benzin, das lässt
vielerorts die Preise steigen. Mit dem Ölpreis hat es dieses Mal wenig
zu tun. Dieser führt eine bilderbuchmäßige Konsolidierung durch und
könnte in ein paar Wochen nach oben startklar sein. Bei diesem Szenario
wird eine weitere Verteuerung der Spritpreise unausweichlich sein.
Edelmetalle kommen nach dem jüngsten Ausbruchsversuch noch einmal
zurück. Jetzt gilt es erneut, die entscheidenden Unterstützungslinien zu
verteidigen. Gold sollte nicht unter 1.220 USD und Silber unter 14 USD pro
Feinunze fallen. Die große und langfristige Wertsteigerung bleibt möglich.

Bund Future unter 160

In Deutschland sind die Zinsen in den vergangenen Tagen ganz leicht und
unmerklich angestiegen. Beim wichtigsten Barometer, dem Bund Future,
stehen erneut unter 160 Punkte auf der Uhr. Bis jetzt waren es immer nur
Fehlsignale. Für einen richtigen Trend brauchen wir eine stärkere Bewegung.
Bei unter 158 Zählern kann das Engagement weiter ausgebaut werden.

 

Zum Autor: Sören Weigelt verfügt über 25 Jahre Berufserfahrung in der Finanzindustrie. Seine Leidenschaft ist die Börse. Bevor er die Mitteldeutsche Vermögensberatung Weigelt & Co. GmbH gegründet hat, war er von 2006 bis 2011 als Vermögensverwalter und zusätzlich zwischen 2006 und 2008 als Mitglied des Vorstandes der Adlatus AG tätig. In den Jahren 2002-2006 verantwortete er als Geschäftsführender Gesellschafter die Vermögensverwaltung in der Adlatus GmbH. Er ist Mitbegründer der Adlatus GmbH. Als Wertpapierspezialist bei der HypoVereinsbank AG in Chemnitz betreute er von 1997-2002 ein Kundenvermögen von EUR 100 Mio. Zusätzlich war er zwischen 2000 und 2002 als Leiter der Wertpapierabteilung sowie als Stellvertretender Leiter der Vermögensanlage Sachsen tätig. Er führte ein Team von 40 Mitarbeitern in verschiedenen Filialen. Eine Auszeichnung als einer der erfolgreichsten Individualkundenbetreuer erfolgte im Jahre 2000 in Form eines Auslandsaufenthalts bei der HypoVereinsbank AG in New York. Sören Weigelt begann seine Karriere nach Abschluss der Lehre zum Bankkaufmann als Kundenberater (1991-1993) und im Anschluss als Individualkundenbetreuer (1995-1997) in der Bayerische Vereinsbank AG. Sören Weigelt verfügt über einen Abschluss der Bankakademie Frankfurt/M. als geprüfter Bankfachwirt. Er ist auch Vortragsredner und Kolumnist.

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