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Die Situation an der Börse

Was sich auf der großen und kleinen politischen Bühne abspielt, ist bestes Kabarett. Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich glatt totlachen. In diesem Umfeld sinnvolle Investitionsentscheidungen zu treffen, ist eine besondere Herausforderung. Ohne Liquidität in die kommenden Wochen zu gehen, gleicht Harakiri. Natürlich haben politische Börsen kurze Beine. Die Masse an schwerwiegenden Zukunfts- problemen ist doch beachtlich. Für dieses Umfeld halten sich die Aktienmärkte erstaunlich gut.

 

Füße still halten, es kann weiter nach unten gehen

Wie verwundbar sie auf diesem Niveau trotzdem sind, hat sich gestern gezeigt. Bis jetzt gibt es keinen neuen Trend. 12.800 muss das Ziel der Optimisten sein, dann könnten wir die Korrektur weitestgehend abhaken. Die 12.000 stellen nach unten die elementare Barriere dar. Wird diese gerissen, geht es ganz schnell noch zahlreiche Etagen tiefer. So lange hier keine Entscheidung gefallen ist, muss stillgehalten werden. Mittlerweile warnt die dritte große US-Investmentbank vor einer Halbierung des Marktes. So verrückt es klingt, solche Aussagen sichern die Aktien nach unten etwas ab.

 

Die Chancen bei Silber stehen gut

Die einzigen „Unterbewertungen“ finden wir weiterhin bei den Edelmetallen und Zinsen. Hier machen Investitionen zu jedem Zeitpunkt Sinn. Auffällig ist der große Pessimismus gegenüber Silber. Die Geschichte zeigt, welch hervorragender Kontraindikator diese Situation darstellt. Denn die letzte Aufwärtsbewegung in diesem Rohstoff wurde genau in so einem Umfeld geboren.

 

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Zum Autor: Sören Weigelt verfügt über 25 Jahre Berufserfahrung in der Finanzindustrie. Seine Leidenschaft ist die Börse. Bevor er die Mitteldeutsche Vermögensberatung Weigelt & Co. GmbH gegründet hat, war er von 2006 bis 2011 als Vermögensverwalter und zusätzlich zwischen 2006 und 2008 als Mitglied des Vorstandes der Adlatus AG tätig. In den Jahren 2002-2006 verantwortete er als Geschäftsführender Gesellschafter die Vermögensverwaltung in der Adlatus GmbH. Er ist Mitbegründer der Adlatus GmbH. Als Wertpapierspezialist bei der HypoVereinsbank AG in Chemnitz betreute er von 1997-2002 ein Kundenvermögen von EUR 100 Mio. Zusätzlich war er zwischen 2000 und 2002 als Leiter der Wertpapierabteilung sowie als Stellvertretender Leiter der Vermögensanlage Sachsen tätig. Er führte ein Team von 40 Mitarbeitern in verschiedenen Filialen. Eine Auszeichnung als einer der erfolgreichsten Individualkundenbetreuer erfolgte im Jahre 2000 in Form eines Auslandsaufenthalts bei der HypoVereinsbank AG in New York. Sören Weigelt begann seine Karriere nach Abschluss der Lehre zum Bankkaufmann als Kundenberater (1991-1993) und im Anschluss als Individualkundenbetreuer (1995-1997) in der Bayerische Vereinsbank AG. Sören Weigelt verfügt über einen Abschluss der Bankakademie Frankfurt/M. als geprüfter Bankfachwirt. Er ist auch Vortragsredner und Kolumnist.