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Wir wünschen unseren Kunden und Lesern beste Gesundheit sowie alles Gute im Neuen Jahr

Börsenexperte Sören Weigelt berät Sie gerne rund um die Themen Börse, Aktien und Co. Schreiben Sie uns!

Die Voraussetzungen für einen starken Jahresbeginn waren ursprünglich gegeben. Fast alle Indizes bewegten sich auf historischem Topniveau und zeigten keinerlei Schwächeanzeichen. Dann folgte die Tötung eines hochrangigen iranischen Generals durch die Vereinigten Staaten und mit der Ruhe an den Märkten ist es vorerst vorbei. Politisch, wie militärisch gibt es nun unzählige Optionen, die sogenannte Experten von früh bis spät auf allen Nachrichtensendern durchkauen. Ich bin kein Militärstratege, muss und will auch keiner sein, am Ende kommt doch alles anders als vorhergesagt. Ein Blick in die Geschichte ist dabei hilfreicher. Konflikte in der Golfregion bringen immer viel Aufmerksamkeit sowie Unsicherheit. Der wirtschaftliche Schaden dieser Auseinandersetzungen bewegt sich auf einem ganz geringen Niveau und dies ist die entscheidende Erkenntnis für die Börse. Insgesamt könnte man dem Ganzen relativ gelassen zuschauen. Da dieser neue Militärstreit die Märkte auf Rekordniveau trifft und die Medien Panikmache betreiben kann es bei den Aktien kurzfristig auch einen größeren Rutsch geben. Die Kurse sind dann insgesamt anfälliger für eine Korrektur. Am großen Trend, der weiterhin ganz klar nach oben gerichtet ist, wird sich nichts ändern! Zur Vorsorge wurde entweder etwas Liquidität aufgebaut oder die vor geraumer Zeit angeschafften Edelmetallanlagen stellen eine ausgezeichnete Depotabsicherung dar. Größere Korrekturen, die nicht kommen müssen, stellen ausgezeichnete Rückkaufgelegenheiten dar.

Befreiungsschlag gelungen

Bereits zwischen Weihnachten und Neujahr bastelten die Edelmetalle am überfälligen Ausbruch. Die niedrigen Zinsen und fehlende Anlagealternativen veranlassten die Investoren zu neuen Käufen. Diese Anlageklasse ist preiswert, bietet somit auch noch viel Luft nach oben. Die Deutschen sind laut Statistik ganz vorn bei den Käufern mit dabei. Das Säbelrasseln im Nahen Osten wirkte dann wie ein Katalysator. Gold steht vor 1.600 USD und Silber geht Richtung 19 USD. Bei diesem Tempo muss es nicht bleiben, auch hier werden wir Rücksetzer bekommen. Sollte zwischen dem Iran und den USA die Vernunft siegen, ist ein größerer Rutsch nach unten unausweichlich. Auf diesem Niveau wären dann weitere Käufe, zu rechtfertigen. Unsere frühzeitige Positionierung bei Gold und Silber hat sich als absolut richtig erwiesen, die Depots werden derzeit bestmöglich abgefedert.

Angst lässt Zinsen wieder sinken

In den vergangenen Wochen schwächelte der Bund-Future und die Zinsen begannen ungewollt, zu steigen. Aus Sorge wegen der jüngsten Ereignisse flohen etliche Anleger in den „Sicheren Hafen“ der Anleihen. Die Zinsen gingen erneut zurück, was aber situationsbedingt bewertet werden muss. Ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung nach einer Beruhigung in der Krise. Dabei liegt die Zinswende weiterhin unverändert in der Luft.

Zum Autor: Sören Weigelt verfügt über 25 Jahre Berufserfahrung in der Finanzindustrie. Seine Leidenschaft ist die Börse. Bevor er die Mitteldeutsche Vermögensberatung Weigelt & Co. GmbH gegründet hat, war er von 2006 bis 2011 als Vermögensverwalter und zusätzlich zwischen 2006 und 2008 als Mitglied des Vorstandes der Adlatus AG tätig. In den Jahren 2002-2006 verantwortete er als Geschäftsführender Gesellschafter die Vermögensverwaltung in der Adlatus GmbH. Er ist Mitbegründer der Adlatus GmbH. Als Wertpapierspezialist bei der HypoVereinsbank AG in Chemnitz betreute er von 1997-2002 ein Kundenvermögen von EUR 100 Mio. Zusätzlich war er zwischen 2000 und 2002 als Leiter der Wertpapierabteilung sowie als Stellvertretender Leiter der Vermögensanlage Sachsen tätig. Er führte ein Team von 40 Mitarbeitern in verschiedenen Filialen. Eine Auszeichnung als einer der erfolgreichsten Individualkundenbetreuer erfolgte im Jahre 2000 in Form eines Auslandsaufenthalts bei der HypoVereinsbank AG in New York. Sören Weigelt begann seine Karriere nach Abschluss der Lehre zum Bankkaufmann als Kundenberater (1991-1993) und im Anschluss als Individualkundenbetreuer (1995-1997) in der Bayerische Vereinsbank AG. Sören Weigelt verfügt über einen Abschluss der Bankakademie Frankfurt/M. als geprüfter Bankfachwirt. Er ist auch Vortragsredner und Kolumnist.

 

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