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Trotz neuen Zündstoffs im endlosen Handelsstreit erreichte der Dow Jones neue Rekorde und half damit dem DAX, sich vorerst über der so wichtigen 12.000-Punktemarke zu etablieren. Nach den starken Tagen fehlt jetzt aber leider noch der Schwung, um einen richtigen Angriff Richtung 200-Tagelinie vorzunehmen. So kann kein neuer Trend entstehen, wir bleiben in der alten Handelsspanne gefangen. Das nervt unendlich und macht keine Freude. So verrückt es klingt, dann wäre ein Rücksetzer um die 10 Prozent vor Ende des vierten Quartals sinnvoll. Dieser legt dann eine gesunde Basis für eine kräftige Jahresendrallye und wir hätten das Comeback des Aufwärtstrends.

Erholungsansätze

Öl marschiert als Rohstoff weiter voran. Der Trend ist intakt,
nur fällt es schwer, den hohen Notierungen hinterherzulaufen.
Eine vollkommen andere Ausgangslage haben wir, wie schon so
oft erwähnt, bei den Edelmetallen. Nach den herben Rückschlägen
der vergangenen Wochen gibt es einen ersten zaghaften Ansatz
einer Bodenbildung. Es wäre überfällig, ist doch der im Markt
zu spürende Pessimismus nahe der Schmerzgrenze angelangt.
In der größten Aussichtslosigkeit werden neue Trends geboren
und dieser hier kann dann nur der nach oben sein. Es handelt
sich um eine Jahrzehntchance. Beim weiteren Anziehen der
Inflation oder Auflodern einer schwereren Krise werden die
Kurse Richtung Norden beschleunigen.

Zinsen krabbeln weiter

Der Bund Future bröckelt unbemerkt ganz langsam weiter
vor sich hin. Damit steigen die Zinsen in Miniaturschritten
hierzulande an. Es kann sich leider auch dieses Mal um ein
Fehlsignal handeln. Mutige Anleger gehen in Stellung. Spätestens
2019 muss die EZB ihren krankhaften Pfad verlassen und dann
liegen wir richtig.

 

Zum Autor: Sören Weigelt verfügt über 25 Jahre Berufserfahrung in der Finanzindustrie. Seine Leidenschaft ist die Börse. Bevor er die Mitteldeutsche Vermögensberatung Weigelt & Co. GmbH gegründet hat, war er von 2006 bis 2011 als Vermögensverwalter und zusätzlich zwischen 2006 und 2008 als Mitglied des Vorstandes der Adlatus AG tätig. In den Jahren 2002-2006 verantwortete er als Geschäftsführender Gesellschafter die Vermögensverwaltung in der Adlatus GmbH. Er ist Mitbegründer der Adlatus GmbH. Als Wertpapierspezialist bei der HypoVereinsbank AG in Chemnitz betreute er von 1997-2002 ein Kundenvermögen von EUR 100 Mio. Zusätzlich war er zwischen 2000 und 2002 als Leiter der Wertpapierabteilung sowie als Stellvertretender Leiter der Vermögensanlage Sachsen tätig. Er führte ein Team von 40 Mitarbeitern in verschiedenen Filialen. Eine Auszeichnung als einer der erfolgreichsten Individualkundenbetreuer erfolgte im Jahre 2000 in Form eines Auslandsaufenthalts bei der HypoVereinsbank AG in New York. Sören Weigelt begann seine Karriere nach Abschluss der Lehre zum Bankkaufmann als Kundenberater (1991-1993) und im Anschluss als Individualkundenbetreuer (1995-1997) in der Bayerische Vereinsbank AG. Sören Weigelt verfügt über einen Abschluss der Bankakademie Frankfurt/M. als geprüfter Bankfachwirt. Er ist auch Vortragsredner und Kolumnist.

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