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Börsenexperte Sören Weigelt (rechts) berät Sie gerne rund um die Themen Börse, Aktien und Co. Schreiben Sie uns!

Ein neues Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko sowie die Hoffnung auf Annäherung im Streit mit China ließen die europäischen Aktienmärkte erneut nach oben drehen. Das bekannte Jo-Jo Spiel geht also in die nächste Runde. Dabei bewegen wir uns erneut im luftleeren Raum, da die Entfernung zu einem markanten Ausbruch noch in einiger Ferne liegt. Zumindest wurde dadurch das Absinken auf 12.000 Punkte beim DAX verhindert. Aktuell werden ausschließlich kurz wirkende Nachrichten gespielt, ein neuer Trend kann so noch nicht entstehen. Die Wall Street sieht alles wesentlich entspannter, erreicht neue Rekorde und gibt den Takt vor.

Seitwärts

Die meisten Rohstoffe bewegen sich in einem engen Band in
einem Seitwärtstrend. Starke Konjunkturdaten aus der Gegenwart
und leicht aufziehende Sorgenfalten bei der zukünftigen Wirtschafts-
einschätzung halten die Waage. Die Katastrohe von Venezuela, einem
bedeutenden Öllieferanten, hat bis jetzt nur zu Zuckungen beim
schwarzen Gold geführt. Die Situation muss genau beobachtet werden,
handelt es sich trotz aller Digitalisierung, immer noch um das wichtigste
Wirtschaftsgut der heutigen Zeit. Wie oben erwähnt, erreichte der
US-Aktienmarkt neue Höchststände, von richtig wahrgenommenen Krisen
kann somit keine Rede sein. Solange dies noch so bleibt haben es Edelmetalle
schwer, um einen Trendwechsel einzuschlagen. Natürlich kann die derzeitige
Gemengelage diesen Sachverhalt zu jedem Zeitpunkt verändern.

Entspannung

Nach der Erholung am Aktienmarkt ging auch der Kurs des Bund-Future von
seinem Extremniveau etwas zurück. Die Folge sind minimale Zinszuwächse.
Von einem Kaufsignal sind wir dagegen meilenwert entfernt. Erst bei einem
Unterbieten von 160 Punkten beim hier erwähnten Zinsbarometer, würde
die überfällige Zinswende Fahrt aufnehmen.

Noch Fragen? Dann rufen Sie mich doch an oder schreiben Sie mir, ich berate Sie gerne!

Zum Autor: Sören Weigelt verfügt über 25 Jahre Berufserfahrung in der Finanzindustrie. Seine Leidenschaft ist die Börse. Bevor er die Mitteldeutsche Vermögensberatung Weigelt & Co. GmbH gegründet hat, war er von 2006 bis 2011 als Vermögensverwalter und zusätzlich zwischen 2006 und 2008 als Mitglied des Vorstandes der Adlatus AG tätig. In den Jahren 2002-2006 verantwortete er als Geschäftsführender Gesellschafter die Vermögensverwaltung in der Adlatus GmbH. Er ist Mitbegründer der Adlatus GmbH. Als Wertpapierspezialist bei der HypoVereinsbank AG in Chemnitz betreute er von 1997-2002 ein Kundenvermögen von EUR 100 Mio. Zusätzlich war er zwischen 2000 und 2002 als Leiter der Wertpapierabteilung sowie als Stellvertretender Leiter der Vermögensanlage Sachsen tätig. Er führte ein Team von 40 Mitarbeitern in verschiedenen Filialen. Eine Auszeichnung als einer der erfolgreichsten Individualkundenbetreuer erfolgte im Jahre 2000 in Form eines Auslandsaufenthalts bei der HypoVereinsbank AG in New York. Sören Weigelt begann seine Karriere nach Abschluss der Lehre zum Bankkaufmann als Kundenberater (1991-1993) und im Anschluss als Individualkundenbetreuer (1995-1997) in der Bayerische Vereinsbank AG. Sören Weigelt verfügt über einen Abschluss der Bankakademie Frankfurt/M. als geprüfter Bankfachwirt. Er ist auch Vortragsredner und Kolumnist.

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